Iagandwoas doa
vielleicht as fliang lerna
und aussi fliang
üban sea
ind berg eini
ois vagessn
woassd woassd
vo vorn oafanga
buidln moin
ganz grosse
miad a hauffa farb
im atillje steah
und ois groad
sei lassn
a dromme bagga
und eine schloang
ganz woas neis
a soa dass ausseflibbn
dass se se nimma
dafanga
dass oarwaschln kriang
wiad elefandtn
oad se vakriacha
im bedd
aba drotzdem
ausseschaung
woas ois bassierd
se drang lassn
im wassa
und da lufd
oabi und aufe
dreim
nix mehr wissn
heisa baun
ganz wuide
a soa gfrevlad
und doa drin woahna
leacha groam
einfach soa
richtig blead
menschnfressa sei
im urwoid
und se drin valaffa
in dem greana zeig
bisd a schuidl siagsd
woa droa steahd
jetz bisd doa
und du freisd di
weild etza doa bisd
woasd nia hi woidsd
und du freisd di
und singsd und spuisd
und ois draad se
und ums varegga
mechsd nimma furd
und am schluss
friessd di
seiba auf
voar laudda
gaudi
1977 |
Die Bahn
Es war schlecht mit der Bahn.
Die Linkskurve dürfte nicht sein, meinte B.
Nie sooo links, ich war links, selbstverständlich.
Die Bahn war schlecht.
Es zog nach links, völlig unvermeidbar.
Dieses Ziehen nach links, deine Beine schlittern, du drehst dich, der Kopf sinkt hintüber, die Augen sind zu, verklebt und du verlierst den Überblick.
Du kannst dir dann die Mütze über die Ohren ziehen, an nichts denken,
nein, nicht mal denken.
Du kommst nach links.
Ich sprach mit B. darüber.
Die Linkskurve sei zu steil, zu extrem links, meinte B.
Es war seine Meinung, natürlich.
Ich hatte nichts gegen seine Meinung.
Ich war zu links.
Ich sah den Standpunkt von B.
Gut sichtbar in der nebulösen Atmophäre.
Über uns stand A., unschlüssig über die einzuschlagende Bahn.
Hierher rief B. und hierher rief auch ich.
Ich war zu weit links, ich wußte es.
Trotzdem rief ich.
Hierher, rief ich und hierher, hier, komm!
Sie mußte hierher zu mir.
Ich liebte sie doch, sie mußte hierher kommen.
Hallo, rief ich, hallo, hierher.
Wie sie so dastand, diese Unentschlossenheit im Körper.
Es war schwierig, es war schlecht mit der Bahn.
Die Linkskurve auch noch.
Ich friere, bin verrückt und warte.
Bitte, komm doch, liebe A.
Komm doch, ich liebe dich.
Einen heißen Tee.
Komm, hier links.
Setz‘ dich, laß‘ dich treiben,
beende das Denken, so wie ich.
Ich warte sinnentleert.
Ihr Mund,
die rauhe Haut des Gesichts,
die Weichheit ihres Körpers,
die Wärme ihres Körpers.
Hierher, komm doch!
Hier links.
Es war schlecht mit der Bahn.
Die Linkskurve durfte nicht sein, rief mir B. zu.
Doch A. hatte sich schon niedergesetzt.
Und fuhr.
Die Linkskurve, ja,
sie fuhr nach links,
immer schneller,
ihr Schlitten pulverte den Schnee auf.
Es war scheiße,
so links.
Gemeinsam sagten wir:
Die Scheiß-Linkskurve,
und hatten uns lieb.
1978 |